Wie weiter?

Seit Herbst 2020 arbeitet die Projektgruppe „TanzArchiv Berlin“ daran, eine offene Geschichtsschreibung des Tanzes anzustoßen und die künstlerischen wie gesellschaftlichen Zusammenhänge in der Stadt sichtbar zu machen. Unser Ziel ist es, einen Ort der Recherche, der Produktion und der Begegnung zwischen Tanzschaffenden und Publikum in Berlin zu schaffen.

Wir wollen dokumentiertes und archiviertes tänzerisch-choreografisches Wissen sowie entsprechendes Material sammeln, zugänglich machen und möglichst viele Partner*innen und Ressourcen miteinander vernetzen.

Anfang 2025 erfuhren wir, dass die Fördermittel für die Weiterentwicklung und den Ausbau des TanzArchiv Berlin gestrichen wurden. Wie geht es weiter?
Wir setzen alles daran, die erfolgreiche Arbeit der vergangenen fünf Jahre zu sichern und über unsere Website www.tanzarchiv-berlin.de weiterhin zugänglich zu halten.

Dennoch bleibt unsere zentrale Forderung bestehen: Berlin braucht langfristig einen Ort für die Archivierung von Tanz – einen Ort der kritischen Auseinandersetzung mit Themen wie Tanz und Archiv, Kanon, Dokumentation, Geschichtsschreibung, Tradierung, Narrationen und den damit verbundenen Leerstellen – aus intersektionalen Perspektiven.

Auch deshalb waren wir neugierig zu erfahren, was hinter dem europäischen Netzwerk-Modellprojekt DanceMap (2025–2027) des Bureau Ritter steckt, das eine internationale Kartierung von Tanzarchiven plant.

Claudia Feest hat die Gelegenheit genutzt, im Gespräch mit Madeline Ritter (Bureau Ritter) und Ty Boomershine (Dance On) am 16. Dezember 2024 mehr darüber zu erfahren.

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